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Zinskalkulator Darlehen

Kalkulation von Darlehen und Raten, ein einfacher Kreditrechner für Ratenkredite Zinsrechner Berechnen Sie hier den anfänglichen effektiven Jahreszins, die Restschuld und andere Eckdaten eines Annuitätendarlehens . Sie können aber auch einen Zinsrechner verwenden, um die Zinsen für ein Darlehen im Netzplan zu berechnen. In der Regel handelt der Zinsrechner auch bei veränderten Zinssätzen mit unterschiedlichen Laufzeitbändern und ist somit eine echte Hilfe bei der Suche nach einem interessanten Kreditangebot. Start Zinsrechner Der Zinsrechner für Darlehen zeigt die Darlehen mit dem niedrigsten effektiven Jahreszins ganz oben in der Liste an. Abzahlungsdarlehen Günstige Zinssätze für Ratenkredite.  

EZB senkt Leitzinsen auf Rekordniveau

Wie von den meisten Börsenbeobachtern erwartungsgemäß, senkte die Deutsche Bundesbank (EZB) am gestrigen Tag den Leitzinssatz für den Euro-Raum um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozentpunkte. Zugleich hat der Präsident der EZB, Mario Draghi, angekündigt, dass die Kreditinstitute keine Verzinsung ihrer Tagesgeldanlagen bei der Nationalbank mehr bekommen werden.

Dafür können die Kreditinstitute nun bei der Notenbank Gelder zu einem Zins von 1,5 Prozentpunkten aufnehmen. Dadurch wurden auch die Zinsen in diesen beiden Gebieten um je 0,25 Prozentpunkte reduziert. Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, die Kosten für Darlehen zu senken. Zugleich sollten die Kreditinstitute ermutigt werden, mehr Darlehen zu gewähren und ihre Liquiditätsreserven nicht bei der EZB zu lagern.

In den meisten Staaten ist der Kreditzyklus seit dem Beginn der Krisensituation vor knapp fünf Jahren stark unterbrochen worden, und selbst die Erschöpfung der letzen kleinen Leitzinsmöglichkeiten kann daran nichts ändern. In den meisten Fällen ist die Kreditvergabe nicht möglich. Vor allem die Institute in den Schwellenländern sind damit befasst, ihre in der Hochphase aufgebauten großen Bonitätsrisiken zu reduzieren.

Darüber hinaus zwingt die erhöhte Eigenkapitalanforderung der Aufsichtsbehörden die Kreditinstitute, ihre Kreditbestände zu reduzieren. Die Tatsache, dass die erste Bewegung der Rentenmärkte am gestrigen Tag durch Käufe von Bundesobligationen gekennzeichnet war und die Verzinsung 10-jähriger deutscher Bundesobligationen daher leicht auf 1,4 Prozentpunkte sank, hat mit der Hoffnung auf weitere, viel ernstere Maßnahmen der EZB zu tun.

Es wird erwartet, dass die EZB ein Programm zum Kauf von Staatspapieren aus Krisenländern auflegt, um direkte Auswirkungen auf die viel zu hoch angesetzten Finanzierungsmittel in Spanien und Italien zu haben. Deutlich stiegen diese Belastungen nach der Zinssenkung am gestrigen Tag weiter an, so dass sich die Zinsdifferenz zwischen Deutschland und den südlichen Ländern weiter vergrößert hat.

Über den Transferverfahren der Kreditinstitute haben die Sparüberhänge aus den zentraleuropäischen Staaten wie Deutschland, den Niederlanden und Österreich ihren Weg in die südlichen Länder gefunden, wo sie das Wirtschaftswachstum vorangetrieben und zu einem Investitions- und Verbraucherrausch beigetragen haben. Darlehen für Geschäfte, Einzelpersonen und insbesondere für Immobilienkäufe waren in der Vergangenheit günstig und die Schulden in diesen Staaten sind explosionsartig gestiegen.

Die einheitliche Zinspolitik der EZB führt seit Jahren dazu, dass die Zinssätze in den wachstumsintensiven Peripheriestaaten im Vergleich zur Konjunkturentwicklung viel zu tief, in den wachsschwachen Kernstaaten aber noch zu hoch sind. Nachdem nun deutlich geworden ist, dass das Spielkartenhaus der südlichen und peripheren Länder unter dem Gewicht der hochverschuldeten Länder einbricht, sind selbst die niedrigen Zinssätze für die Krisenländer nicht mehr nützlich.

Die Kreditgeber verlangen seit langem übermäßig hohe Risikoprämien für die Gewährung neuer Kredite an die feuchten Länder, während die Kernlandländer bisher als Rückzugsort für Geld aus den Krisengebieten angesehen wurden. Nun fliessen die Einsparungen aus den südlichen Ländern in die noch kreditwürdigeren und vertrauensvolleren Kernlandländer, wo sie die Zinssätze für Regierungsanleihen auf ein historisches Tiefstniveau gebracht haben.

Im Hinblick auf die gute wirtschaftliche Gesamtentwicklung in den Kernlandländern sind die Zinssätze inzwischen viel zu tief und haben erste Auswirkungen auf das Investorenverhalten. Die in der Vergangenheit niedrigen Baugeldbedingungen machen den Kauf von Kreditimmobilien noch leichter und interessanter. Sollten zugleich auch die Lohnkosten ansteigen, wird dies zu einem besonderen Konjunkturprogramm für den Immobilienbereich führen - wir wissen diese Tendenz seit Beginn des Euro aus Ländern wie Spanien, Irland und Frankreich nur allzu gut.

Der Immobilienboommotor ist nach 15 Jahren Stillstand nun in Deutschland angekommen. Wir erleben heute die in Deutschland ansässigen Kreditinstitute mit einem konservativen Kreditverhalten. Doch immer mehr Einsparungen drängen in den Bereich und auch die Kreditinstitute werden bei einem übergreifenden Boom des Marktes mehr Mut zeigen. So wie der Boom der Immobilien in Spanien, Portugal, Frankreich oder Irland im Wesentlichen durch die gescheiterte Zinsenpolitik der EZB verursacht wurde, so ist auch das Geschehen auf dem dortigen Immobilienmarkt von dem Zwickmühle der einheitlichen Zinsenpolitik der EZB abhängig, was zu Fehlverteilungen und Fehlanreizen auftritt.

Im Verhältnis zur aktuellen Wirtschaftsentwicklung, Lohn- und Inflationsentwicklung in Deutschland wäre das für uns angemessene Zinssatzniveau lieber drei Prozentpunkte für den Leitzinssatz und vier bis fünf Prozentpunkte für 10-jährige Staatsanleihen. 0,75 Prozentpunkte bzw. 1,4 Prozentpunkte verdeutlichen das Ausmass der Missstände, zu denen die EZB derzeit über das "Eine Zinssatzniveau für 17 staatliche Politiken" erzwungen wird.

Andernfalls wird die Lage für Spanien und Italien untragbar. Spanien, Italien und Frankreich haben sich zum Ziele gemacht, ihre Ideen über Gestaltung und Ziele der Europäischen Union durchzusetzen. Doch jetzt ist allen Krisensituationen bewusst, dass das Kapital der Geldgeberländer innerhalb des Euro viel besser zugänglich ist.

Immer deutlicher wird, dass Deutschland zahlt: entweder durch die progressive Transfervereinigung oder durch die enormen Umstellungskosten, die mit einem Exit einhergehen würden. Die Tatsache, dass unter diesen Umständen die Lasten auch für Deutschland zu groß werden können, macht die laufenden Zinsen für länger laufende Bundesanleihen viel zu gering aus.

Auch für 2013 erachten wir die Verzinsung von Bundesanleihen mit drei Prozentpunkten wieder als möglich. Das bedeutet für die Hypothekarkunden, die derzeit noch niedrigen Zinssätze zu nützen und zu sichern.