Feb 08
In gewissen Abständen werden immer wieder Propheten erweckt.
Eine Notwendigkeit, denn der Mensch neigt seiner Natur nach dazu, sich immer wieder von den Dingen Gottes abzuwenden. Grund genug, an diesem Punkt einmal innezuhalten und die genauen Ursachen dafür zu analysieren. Das soll an dieser Stelle jedoch nicht geschehen.
Die meisten Leser dieser Seite dürften eher einen Bezug zum christlichen Glauben haben. Sie sollten sich die Frage stellen, weswegen es nach Christus keines Propheten Gottes mehr bedurfte?
Es gab vor Christus viele Propheten, die einander ablösten, manche wirkten sogar zeitgleich. – Sollte sich in Christus tatsächlich alles erfüllt haben?
Propheten sind Warner. Und die Geschichte bezeugt uns deutlichst, dass es von Nöten war (trotz der heiligen römischen Kirche – oder gerade wegen der (alles andere als) heiligen römischen Kirche?), erneut Warner ins Geschehen zu schicken, damit die Interessen Gottes gewahrt werden konnten.
Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, Mohammed abzusprechen ein wahrer Gesandter Gottes zu sein und zwar des Gottes, der auch Moses und Christus gesandt hatte! Was natürlich nicht ausschließt, dass auch nach Mohammed noch Gesandte Gottes auf die Welt geschickt werden mussten.
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Mohammed soll am 30. 4. des Jahres 571 geboren worden sein.
Manche nehmen auch den 25. April als seinen Geburtstag an.
Im Alter von sechs Jahren starb seine Mutter. Anschließend lebte er bei seinem Großvater. Als dieser auch starb, kam er zu seinem Onkel.
In jungen Jahren arbeitete Mohammed als Schafhirte.
Gegen 595 bot ihm seine damalige Arbeitgeberin, eine 15 Jahre ältere Witwe die Heirat an. Mit ihrer Hilfe erlangte Mohammed seine finanzielle Unabhängigkeit, eine Wende in seinem Leben.
Aus ihrer Ehe ging u. a. seine Tochter Fatima hervor.
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Die Koranzitate entstammen alle der Digitalen Bibliothek Band 46: Der Koran, (c) Verlag W. Kohlhammer]
Unter: http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_INDEX.HTM ist der Koran für jedermann einsehbar.
6 (Doch auch schon im diesseitigen Leben hat er dir
Gnade erwiesen.) Hat er dich nicht als Waise gefunden und (dir) Aufnahme
gewährt, 7 dich auf dem Irrweg gefunden und rechtgeleitet, 8 und dich bedürftig
gefunden und reich gemacht?
Jährlich pflegte Mohammed einen Monat auf einem Berg in der Nähe von Mekka zu verbringen, um dort Einkehr und Buße zu tun. So verhalten sich nur wenige "Auserwählte"; Menschen, die eine innere große Sehnsucht nach dem Himmel und einer anderen Welt in sich tragen.
Für einen Propheten ist das sicher ein angemessenes Gebaren. Es sei noch erwähnt, dass ihm Jahre vorher ein gewisser Mönch begegnet sein soll, der in ihm einen Propheten Gottes gesehen haben will. Man hatte ihn also schon früh wissen lassen, dass er etwas Besonderes war.
Im Jahre 610 soll ihm dort der Engel Gabriel erschienen sein.
Er hatte eine Traumvision, welche ihn an seine zukünftige Aufgabe, ein Gesandter der Himmlischen zu sein, heranführte.
"Ich schlief, als der – der
Erzengel Gabriel – mit einem beschriebenen Seidentuch zu mir kam und sprach:
'Trag vor!' Ich antwortete: 'Ich trage nicht vor' Daraufhin drückte er mich in
das (Tuch), daß ich glaubte, sterben zu müssen". – Nach viermaliger
Aufforderung fragte dann Mohammed: "Was soll ich vortragen? – und ich
sagte dies nur aus Furcht, er werde mich wieder so fürchterlich bedrängen.
Daraufhin sprach er … ( es folgen Sure 96, Verse 1-5):"
"Also ich trug vor. Er ließ ab und verschwand, ich aber
erwachte aus meinem Schlaf, und es war mir, als wären mir (diese Worte) fest in
mein Herz geschrieben."
(Siehe auch: Die
Kontakte des Mohammed mit den Himmlischen.)
Diese Koranzitate sollen die Rolle des Mohammed etwas beleuchten.
In der Übersetzung, die mir vorliegt, wird er meist als Prophet, Gesandter, Warner oder Diener betitelt. Er schlüpft also eindeutig in die Rolle eines Propheten, der im Auftrage Gottes die Menschen warnen und ihre Art zu leben korrigieren soll.
Die Koranzitate entstammen alle der Digitalen Bibliothek Band 46: Der Koran, (c) Verlag W. Kohlhammer]
Unter: http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_INDEX.HTM ist der Koran für jedermann einsehbar.
108 Oder wollt ihr eurem Gesandten (d.h.
Mohammed) ein ähnliches Ansinnen stellen, wie es früher dem Mose gestellt
worden ist? Wer den Unglauben gegen den Glauben eintauscht, ist (damit
endgültig) vom rechten Weg abgeirrt.
144 Und Mohammed ist nur ein Gesandter. Vor
ihm hat es schon (verschiedene andere) Gesandte gegeben. Werdet ihr denn (etwa)
eine Kehrtwendung vollziehen, wenn er (eines friedlichen Todes) stirbt oder (im
Kampf) getötet wird? Wer kehrtmacht, wird (damit) Gott keinen Schaden zufügen.
Aber Gott wird (es) denen vergelten, die (ihm) dankbar sind.
40 Mohammed ist nicht der Vater von
(irgend)einem eurer Männer (auch wenn dieser sein Nennsohn ist). Er ist
vielmehr der Gesandte
Gottes und das Siegel der Propheten (d.h. der Beglaubiger der früheren
Propheten, oder der letzte der Propheten). Gott weiß über alles Bescheid.
27 Gott hat doch seinem Gesandten das
Traumgesicht (das er ihn sehen ließ) wirklich wahr gemacht: Bestimmt werdet ihr
- so Gott will - die heilige Kultstätte in Sicherheit (und Frieden) betreten
und euch (dort) den Kopf (kahl?) scheren oder (w. und) (die Haare) stutzen
(oder: und (den Bart?) stutzen), ohne daß ihr euch (vor irgend jemand) zu
fürchten braucht. Und er wußte, was ihr (eurerseits) nicht wußtet. Und er legte
außerdem einen nahe (bevorstehende)n Erfolg (für euch) fest.
28 Er ist es, der seinen Gesandten mit
der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr (d.h. der wahren
Religion (des Islam)) zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an
Religion gibt. Gott genügt (dafür) als Zeuge.
29 Mohammed ist der Gesandte Gottes. Und
diejenigen, die mit ihm (gläubig) sind, sind den Ungläubigen gegenüber heftig,
unter sich aber mitfühlend.
2 ein Gesandter Gottes, der ihnen Blätter verliest,
die (von jeder Befleckung) rein (w. gereinigt) sind 3 und (sachlich) richtige
Texte (w. Schriften) enthalten.
68 Die Menschen, die Abraham am nächsten
stehen, sind diejenigen, die ihm (und seiner Verkündigung seinerzeit) gefolgt
sind, und dieser Prophet
(d.h. Mohammed) und die, die (mit ihm) gläubig sind. Gott ist der Freund der
Gläubigen.
1 Prophet! Fürchte Gott und gehorche nicht den
Ungläubigen und Heuchlern! Gott weiß Bescheid und ist weise. 2 Und folge dem,
was dir von deinem Herrn (als Offenbarung) eingegeben wird!
38 Und der Prophet braucht sich wegen dessen, was
Gott für ihn verordnet hat, nicht bedrückt zu fühlen.
45 Prophet! Wir haben dich (zu deinen Landsleuten)
gesandt, damit du (dereinst) Zeuge (über sie) seiest (w. Wir haben dich als
Zeugen gesandt), und (wir haben dich) als Verkünder froher Botschaft und als
Warner (gesandt),
(Richtet euch danach) wenn (anders)
ihr an Gott glaubt und (an) das, was wir auf unseren Diener (Mohammed) am Tag der Rettung
hinabgesandt haben, - am Tag, da die beiden Haufen aufeinanderstießen! Gott hat
zu allem die Macht.
1 Lob sei Gott, der die Schrift auf
seinen Diener (d.h.
Mohammed) herabgesandt und daran nichts gemacht hat, was vom geraden Weg
abweichen würde (w. und ihr nichts Krummes gemacht hat),
10 Und er gab seinem Diener (d.h.
Mohammed) jene Offenbarung ein. 11 Was er (so leibhaftig) gesehen hat, hat er
nicht (etwa) sich selber vorgelogen (w. Sein Herz hat nicht gelogen, was er
sah).
184 Haben sie denn nicht (darüber)
nachgedacht? Ihr Landsmann (d.h. Mohammed) ist (doch) nicht besessen (w. hat
(doch) keinen Dschinn (in sich)). Er ist nichts als ein deutlicher Warner.
46 Sag: Ich ermahne euch zu einem
allein: Tretet zu zweit oder einzeln vor Gott und denkt hierauf nach! Euer
Landsmann (d.h. Mohammed) ist (doch) nicht besessen (w. hat keinen Dschinn (in
sich)). Er ist nichts als einer,
der euch vor einer schweren Strafe warnt.
69 Und wir haben ihn (d.h.
Mohammed) nicht die Dichtkunst gelehrt. Die steht ihm nicht an. Es (d.h. die
Botschaft, die er vorträgt) ist nichts als eine Mahnung und ein deutlicher Koran, 70 damit er
diejenigen warne, die lebendig (und geistig aufnahmefähig) sind, und damit das
Wort (der Vorherbestimmung) an den Ungläubigen in Erfüllung gehe (w. wahr
werde).
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Ergänzend siehe auch:
Die Kontakte
des Mohammed mit den Himmlischen.
Autor:
B. Freytag
www.gottwissen.de/koran/mohammed.htm